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Hof

Einwohner: ca 47.000
Fläche: 58 km²
Arbeitslosenquote: 7,6%
Wahlbeteiligung (2005): 75,8 %
Zweitstimmenanteile (2005): CSU 44,1%, SPD 33%, FDP 8,3%, B90/GrĂĽne 5%, Linke/PDS 4,4%, Sonstige 5,3%

19.-21.8.: Hof – Die ehemalige Zonenrandstadt

Bis zur Wende war Hof in mehrfacher Sicht Grenzstadt: An der deutsch-deutschen Grenze und nahe der Tschechoslowakei. 1989 wurde die Stadt zur ersten Anlaufstelle für viele Sachsen und Thüringer, die hier das erste Mal den Westen erlebten. Seitdem hat sich Hof verändert: Bekam die Stadt zu Mauerzeiten noch Geld durch die Zonenrandförderung, fiel diese Förderung nun weg. Statt dessen bekamen Hofer Unternehmen Konkurrenz aus den neuen Bundesländern, zunehmend auch aus Tschechien.

Hof wirbt fĂĽr sich mit dem Spruch „Hof – in Bayern ganz oben“. Doch Vorsicht: Formal stimmt “Bayern” zwar – aber eigentlich sind die Leute hier Oberfranken und wollen auch als solche bezeichnet werden.

 

Beiträge aus Hof

Aufbau Ost, Abbau West

21.08.2009 17:45, Thomas Trappe

HOF. Die Menschen in Hof fühlen sich als Verlierer der Wende. Die Zonenrandförderung ist weggebrochen, statt dessen fließt das Geld nun zu den Nachbarn in Sachsen und Thüringen. Heimische Unternehmer verlieren seitdem Aufträge, nicht wenige sind deswegen wütend. Nun fürchten sie auch noch die neue Konkurrenz aus Tschechien und Polen. Eine Momentaufnahme von Thomas Trappe.

„Wenn die Züge heil ankommen, dann ist das DDR-System kaputt“

21.08.2009 14:56, Lena GĂĽrtler

HOF. Die Züge waren der Anfang vom Ende. Am 1. Oktober 1989 erreichen 5500 DDR-Flüchtlinge per Bahn die Bundesrepublik. Wochenlang hatten sie dafür in der Prager Botschaft ausgeharrt. Erste Station: Hof. Am Bahnsteig stand Friedrich Sticht. Ein Gespräch über einen unfassbaren Moment und seine Folgen.

“Die Linke hat auch im Westen eine Zukunft”

21.08.2009 10:59, Thomas Trappe

HOF. Thomas Etzel sitzt in Hof seit 2008 im Stadtrat, als erster Vertreter der Linken ĂĽberhaupt. Die Linken-Zugehörigkeit wäre im Osten Deutschlands keine Besonderheit, in Bayern allerdings schon. Etzel selbst ist zwar parteilos, versteht sich aber als “loyaler Sprecher” der Partei und bezeichnet sich als “Sozialist”. Eine harte Nummer im konservativen Oberfranken.

Tagebuch: Ein Hoch auf die Hilfsbereitschaft

20.08.2009 21:40, Kathleen Fietz

Tag 12, Hof: Nach knapp zwei Wochen kann die Wahlfahrt09 schonmal eines sagen: Danke an die vielen netten Menschen, die uns auf unserer Reise schon geholfen haben! Ein Kotau vor der Hilfsbereitschaft.

Tagebuch: HeiĂźe Zeit in Hof

19.08.2009 13:18, Thomas Trappe

Tag 11, Hof: Hof hat ein Terrorismusproblem, das wird hier ziemlich schnell klar. Ein vollautomatisierter Stalking-Papagei brüllt vor einem Textilgeschäft Passanten an und droht kleinen Kindern mit Geschenken. Oder sagt „Guten Tag“.

Mit Dank an unsere Sponsoren:

 
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